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Die wichtigsten Accessibility Richtlinien

Title
Webseiten sollen mit bedeutungsvollen Namen gekennzeichnet werden. Die Titel sollen den Inhalt der jeweiligen Seite beschreiben, insbesondere nicht für alle Seiten einer Website gleich sein.
Ausserdem sollte man auf unnötige Floskeln, wie "Willkommen bei..." verzichten.
ALT-Attribute
Sämtliche Bilder müssen mit ALT-Attributen versehen sein. Der Text im ALT-Attribut soll das Bild beschreiben. Er wird z.B. durch Screen-Reader vorgelesen. Bilder ohne Bedeutung (Icons und "Spacer GIFs") müssen ein leeres ALT-Attribut aufweisen. Mehr über ALT-Attribute»»
CSS
Inhalte sollten nach Möglichkeit keine Formatierungsanweisungen enthalten. Cascaded Style Sheets (CSS) sind das geeignete Mittel, um Schriftart und -grösse, Farben, Einrückungen etc. zu definieren. Der Seiteninhalt soll lesbar bleiben, auch wenn die Stylesheets deaktiviert sind. (Moderne Browser bieten diese Möglichkeit, sie wird von stark Sehbehinderten oder Farbenblinden genutzt.) mehr zu Stylesheets»»
Relative Masseinheiten
Grössenangaben für Abstände, Zwischenräume, insbesondere aber Schriftgrössen sollten in relativer Form definiert sein.
Beispiele: 80%, 1em, 3ex, etc.
Zu vermeiden sind absolute Angaben, wie 10px, 3pt, 5cm etc. mehr zu Skalierung der Darstellung»»
Drop-down Menus
Drop-down Menüs und dergleichen sollen vollständig per Tastatur bedienbar sein. Akzeptabel ist, wenn alle Seiten notfalls auch auf Umwegen über normale Links erreichbar sind (Doch sollte dies nicht zur Suche im Labyrinth ausarten.) mehr zu Dropdown Menüs»»
Frames
Frames sind nach Möglichkeit zu vermeiden, da Blinde mit Screen-Readern leicht die Orientierung verlieren. (Daneben gibt es eine ganze Reihe anderer Gründe, die gegen den Einsatz von Frames sprechen.)
Tables
Tabellen, welche umfangreiche Daten enthalten, sind schwer zu erfassen mit einem Screen-Reader. Das summary (oder longdesc) Tag soll verwendet werden, um eine beschreibende Zusammenfassung zu liefern. Ausserdem sind Tabellen und Zeilen mit bedeutungsvollen Namen zu versehen.
Farben
Starke Kontraste verbessern die Lesbarkeit generell (schränken jedoch die gestalterische Freiheit ein).
Gewisse Farbkombinationen irritieren das Auge.  Beispiel 
 Rot-grün Kombinationen  können für Farbenblinde problematisch sein.
Schrift
Serifenschriften wie Times Roman eignen sich generell schlecht für die Darstellung am Bildschirm.
Vor allem als Kleinschrift.
Multimedia
Zu Video-Clips und Filmen soll es eine textliche Beschreibung geben.
Für Tondokumente eignet sich eine Transskription.
Blinkende Inhalte (z.B. in Werbebannern) sollten vermieden werden.
Scripts
Webseiten sollen auch dann sinnvoll gelesen werden können,  wenn der Scripting-Mechanismus abgeschaltet ist. (Ggf. das <NOSCRIPT> Tag verwenden.)
Auto-Refresh
Seiten, die sich selbst periodisch nachladen, sind für Blinde mit Screen-Readern sehr schwer zu lesen. Eine barrierefreie Website sollte darauf verzichten.
Gliederung des Inhaltes
Im Web noch wichtiger als sonst: Text durch Zwischentitel und Abschnitte gut lesbar machen. Dazu die entsprechenden HTML Tags verwenden (z.B. <h1>, <p> etc.), damit sich Screen-Reader daran orientieren können.
Forms und Tab Order
Die Tab-Order in Formularen so definieren, dass stets ein Feldname unmittelbar vor dem Eingabefeld angesprungen wird. Nur so kann ein Blinder mit Screen-Reader die Bedeutung eines Eingabefeldes erkennen.
Sprache
Im Header von Webseiten sollte immer die Sprache deklariert sein.
Beispiel:
<html lang="de">
<meta http-equiv="content-language" content="de">
  

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